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Warum Yoga beim Basedow so gut tut

Im Verlauf meines Basedow habe ich Yoga und die Meditation für mich entdeckt. Anfangs nur ein Versuch, nach einem Tag langen Sitzens den Körper zu mobilisieren, wurde es von Heute auf Morgen zu meiner täglichen Routine.

Warum Yoga?

Weil Yoga das Problem an der Wurzel packt.

Es ist die Definition für Achtsamkeit, Erdung und Entspannung. Drei Elemente, die für uns Basedowler von zentraler Bedeutung sind. Den allermeisten von uns sind sie abhanden gekommen, was unsere Krankheit begünstigt, wenn nicht sogar zum Ausbruch gebracht hat.

Wie bin ich zum Yoga gekommen, und warum dabei geblieben?

Von der ersten Einheit an habe ich die positive Kraft gespürt, die Yoga auf den gesamten Körper und Geist hat. Es war gar nicht meine Absicht, es in meinen Alltag zu integrieren – es kam einfach so.

Ich hatte Bock drauf. Mein Inneres lächelte bei dem Gedanken daran, heute wieder eine kleine Runde zu machen, den eigenen Körper und die eigenen Gedanken bewusst wahrzunehmen. Als Ganzes, als Einheit. Ich sage Dir, es fühlt sich an, als würdest Du dich neu kennenlernen. Als würdest Du zu dir finden.

Außerdem ist Yoga vollkommen zwanglos. Alles geht, nichts muss. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten geht es hier nicht um Schneller, Weiter, Besser – sondern nur darum, sich selbst zu spüren und sanft zu fordern. Ganz in dem Rahmen, wie man es selbst gerade braucht.

Hier darfst Du einfach Sein und bist einfach gut so, wie Du bist. Du lernst, deinem Körper zuzuhören und bekommst damit eine ganz neue Sicherheit und im wahrsten Sinne des Wortes Selbst-Bewusstsein.

Du lernst, die Signale deines Körpers wahr- und ernstzunehmen. Du lernst einfach, gut zu Dir selbst zu sein. Kraft aus Dir selbst zu schöpfen. Respekt und Verständnis für dich selbst zu haben.

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Alles Dinge, die mir vorher zu kleinen Teilen, großen Teilen oder gar komplett gefehlt haben. Ich habe in allen Lebensbereichen immer Vollgas gegeben, und das hat mir auch Spaß gemacht. So viel, dass ich die Erschöpfungssignale meines Körpers nicht mehr wahrgenommen habe.

Heute gebe ich immer noch Vollgas – aber achtsamer. Ich suche Pausen mit gutem Gewissen, um neue Energie zu tanken. Ich komme bewusst runter. Denn Vollgas ohne Treibstoff geht nicht.

Das ist doch Placebo!

Nein: Es ist kein esoterischer Schwachsinn, wie es dem Yoga manchmal noch unterstellt wird. Auch als studierter Naturwissenschaftler kann ich Dir sagen, dass die heilende Wirkung des Yoga und der Meditation inzwischen auch in der Schulmedizin anerkannt ist und von diversen Studien gestützt wird. Dem kann sich selbst ein Skeptiker wie ich nicht verschließen.

Wie genau fange ich nun mit dem Yoga an? Ich zeige es dir in diesem Artikel!

Bitte beachte: Ich bin keine Ärztin, Heilpraktikerin oder dergleichen, also kein Fachmensch. Alle meine Beiträge basieren auf meinen eigenen Erfahrungswerten und über die Zeit gesammeltem Wissen.

Published inSportYoga

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